Spielberichte
Der Sieger des letztjährigen Turniers – die Elly-Heuss-Schule –
lädt in die Theodor-Fliedner-Halle. Die Mannschaft dieser Schule sei geschwächt,
so die Nachricht von Jörn Knuth, der an der EHS sein Referendariat macht. Die
Mannschaft der „Manni Hela“ hat zunächst Probleme, eine „Volleyball-Göttin“ in
ihren Reihen unterzubringen. Mariana hatte kurzfristig abgesagt. Und bei
Turnierbeginn sagen wir, dass unsere „Volleyball-Göttin“ im Schnee stecken
geblieben ist – denn es ist für den Nachmittag und Abend eine Schneefront
angekündigt mit bis zu 30 cm Neuschnee. Ist doch
glaubhaft?
Als Mitspieler sind dabei Dietrich, Hermann, Klaus, Mike, Rui,
Simon, Wolfgang. Jens ist die „Fanbank“ von Anfang an, vorübergehend verstärkt
durch Wulf (der stark erkältet ist) und Michael (der heftige Schulter- und
Nackenbeschwerden hat). Charly hatte schon im Vorfeld wegen Tennisarmbeschwerden
abgesagt. Nicht zu vergessen: Melody, die uns Wolfgang vorstellte und die
während des Turniers in der Halle saß und strickte!
Die Schneefront hat auch die Zahl der teilnehmenden Mannschaften am
Turnier negativ beeinflusst. Insgesamt sind acht schließlich vertreten und der
erste Gegner für „Manni Hela“ ist der letztjährige Turniersieger
Elly-Heuss-Schule. Nervosität und mangelnde Abstimmung zwischen ungewohnten
sechs Mitspielern auf dem Feld sind die Ursache, dass das erste Spiel verloren
geht. Auch das sofort folgende zweite Spiel gegen die Oranienschule geht
verloren. Aber dann ist die Mannschaft richtig warm geworden und einige
Spielerpersönlichkeiten fangen an über sich hinaus zu wachsen: Rui ganz deutlich
bei den Anschlägen und Mike und Dietrich bei den Schmetterbällen. Die nächsten
beiden Gegner werden klar hinweggeputzt – oder waren es sogar drei? Dann sieht
es ähnlich aus, dass der nächste Gegner (Pestalozzi Idstein) kein Bein auf den
Boden bekommt. Aber plötzlich reißt der Faden und der Gegner holt auf. Kurz vor
Spielende steht es unentschieden und es ist Dietrichs Schmetterschlag der Manni
Helau, den Sieg mit 22 : 21 sichert. Damit hat die Mannschaft den 5.Platz
errungen. Der letztjährige Turniersieger Elly-Heuss wird zweiter und die
Humboldt-Schule als Gesamtsieger erhält den neu gefertigten Wanderpokal – und
hat obendrein (wie 2008) – die Ehre, das Turnier 2011
auszurichten.
Es gibt für die Teilnehmer weder Urkunden noch Preise oder
Geschenke – außer dem Wander-Pokal. Nur ein Spieler, der an diesem 16.12.
Geburtstag hat, erhält eine Flasche Sekt und ein Ständchen
aller.
Leider haben wir unseren langjährigen Mitspieler beim Volleyball
verpasst: Hartmut Kurz. Er hatte seiner Mannschaft, der Pestalozzi-Schule,
zugesagt, aber wegen Erkrankung kurzfristig wieder absagen müssen. Schade, wäre
schön gewesen, ihn mal wieder zu treffen!
Im Indian Palace sind von Wulf 8 bis 10 Personen angemeldet worden
– tatsächlich auf dem Weg dorthin durch den Pulverschnee sind nur 5! Ein kleine
Episode dort ist berichtenswert: Rui hat sein Geld vergessen, was er schon in
der Sporthalle bemerkt hat. So fragt er bei Wolfgang an, ob er ihm aushelfen
könne – und der kann: Mit 20 Euro. Der Abend scheint gerettet für Rui. Jetzt hat
Rui aber ein Problem: Er muss jetzt wieder spielen und das geht schlecht mit 20
Euro in der Hand. Daher gibt er Jens das Geld, um es für ihn aufzubewahren. Und
Jens ist als Erster beim Indian Palace und macht sich von dort schon etwas
früher als die anderen auf nach Hause. Als die Übrigen zahlen wollen, fällt es
Rui erst auf, dass er vergessen hat, sich von Jens die 20 Euro zurückgeben zu
lassen. Also muss noch ein anderer aushelfen – und es trifft Dietrich, der mit
einem 50er winkt.
Jetzt gibt es „Rui-Anleihen“ auf dem Markt mit hoher Verzinsung.
Nichts wie zugreifen, bevor die Ratings schlechter
werden!
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr – bei dem
vielen Schnee wörtlich gemeint.